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Neustarthilfe als Corona-Zuschuss - muss Mandant selbst über Elster erledigen !?

Neustarthilfe für Soloselbständige – erneut ein bürokratischer, umständlicher Weg.

Leider schon wieder keine schnelle unbürokratische Hilfe

Schon wieder leider ein Grund, auf organisatorische Missstände bei den Coronahilfen hinzuweisen:

Nehmen wir einmal folgendes Beispiel:
Ihr Steuerberater will für Sie die Überbrückungshilfe III beantragen und stellt dabei fest,
dass die alternative NEUSTARTHILFE günstiger ist (bis max. 7.500 € möglich).

Dann stellt er aber auch fest, dass er diese nicht für seinen Mandant erstellen darf.
Der Mandant muss dies HÖCHSTPERSÖNLICH über das ELSTER-Portal der Finanzverwaltung
mit EIGENER Registrierung beantragen.
Da der Unternehmer das Elsterportal aber bisher nicht benötigte, muss er zunächst die Registrierung
beantragen und er erhält mit etwas Glück innerhalb von ca. 2 Wochen seine Registrierungsdaten.
Dann erst darf der selbst den Antrag online ausfüllen.

Wieder stellt sich hier die Frage, welcher „praxiserfahrene“ Bearbeiter des Ministeriums sich diesen
Umweg ausgedacht hat.
Da wird durch die Politiker stolz verkündet, dass die Neustarthilfe jetzt schnell und „unbürokratisch“ beantragt werden kann.

Dass der schnellste Weg eingeschlagen würde, wenn der/die Steuerberater(in) beim Portal für
helfende Dritte einfach eine Auswahl hätte, ob Überbrückungshilfe oder Neustarthilfe gewählt wird, soweit
hat niemand bei der Entscheidungsfindung im Ministerium gedacht.

Der Steuerberater muss letztendlich ja auch berechnen, welche Unterstützung günstiger ist; die meiste Arbeit ist somit im Vorfeld durch ihn bereits erledigt.
Warum laufen alle Hilfestellungen für Zuschüsse über das Portal der Berater, nur die Neutstarthilfe nicht ???
Damit die Auszahlung wieder verzögert wird ???

Vielleicht wird ja noch „nachgebessert“. Wie sagt man:  „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

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